Multiple Sklerose

Was ist Multiple Sklerose?

Grob gesagt eine neurologische Erkrankung, vor allem ist sie nicht ansteckend, nicht tödlich, nicht erblich und es ist handelt sich nicht um Muskelschwund.

Meistens verläuft sie in Schüben, kann aber auch chronisch verlaufen oder Chronisch mit aufgesetzten Schüben. Nicht jeder MS Erkrankte landet, wie oft behauptet wird im Rollstuhl.

Multiple Sklerose wird abgekürzt MS oder auch ED = Enzephalomyelitis disseminata.

Hierbei handelt es sich um eine Entzündung im Zentralen Nervensystem (ZNS), sie gehört zur Gruppe der Autoimmunerkrankungen. Es handelt sich also um eine Abwehrreaktion des Immunsystems gegen den eigenen Körper.

MS nistet sich im Gehirn und Rückenmark ein.

Im Gehirn sind dadurch die Signale die das Gehirn an den Körper sendet teilweise unterbrochen.

Im Rückenmark verlaufen die Nerven, sie sind vom Myelin umgeben. Das Myelin nimmt bei MS nicht mehr richtig die Signale des Gehirns auf um sie an die entsprechenden Muskeln etc. weiterzuleiten.

Dann kommt es z. B. zu Gangstörungen (schwankend oder auch spastisch), zu Sensibilitätsstörungen (fühlt sich an wie Ameisenlaufen, Eingeschlafen oder auch mal kalt wenn es warm ist), Sehstörungen (Doppelbilder), Inkontinenz und zu nicht zu unterschätzenden Schmerzen.

Da es bei der MS eigentlich kein identisches Krankheitsbild gibt, nennt sie sich Krankheit der 1000 Gesichter.

MS kann jeder kriegen, bevorzugt in der Altersklasse 20 bis 40 Jahre und keiner kennt die Ursache.

Siehe auch den Artikel über Multiple Sklerose in der Wikipedia.